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Son Feci Bisiklet – Makineye Can Verin Akkorde

Tonart F Dur – D Moll Akkorde Dm, Gm, Bb, F, A, Am, D, E … Leichte Tonart C (Kapo 5)

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Kapo 0
F  
Kılıcını bırak da gel 
Dm
Bilmen gereken bir şey var
Bb
Benim de bir sesim vardı
Gm
Güzeldi ama o kadardı 
                  Dm
Bir şekilde beni bulur
Gm                  Dm 
İstediğini alıp da kaybolur
Gm               D
Bu oyunu ben de oynarım
A                 Dm
Sonrasında hapsi boylarım

Gm     Am      F        Bb 
İnsan her zaman gözleriyle göremez göremez
Gm    Am         F      Bb 
Nehirler akar su bilmez taş bilemez 
Gm     Am       F     Bb
Konuş benle çok geç olmadan 
E                   A
Beni sana veren her an beni geri almadan
Dm                Bb
Bir yol açtık biz senle el ele
Fm           C#        Ab
Hayat verdik kusursuz makineye
Eb                   C  
Bir olduk, bi' yok olduk 

F  
Beni bana bırak da git
Dm
Hayat sandığından daha basit
Bb
Bir an için ben sendim
Gm
Korkunç güzel bir evrendim
                      Dm
Ama bir şekidle beni bulur
Gm                  Dm 
İstediğini alıp da kaybolur
Gm               D
Bu oyunu ben de oynarım
A                  Dm
Sonrasında hapsi boylarım

Ende des Songs Noch einmal?

Son Feci Bisiklet – Makineye Can Verin Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Son Feci Bisiklet – Makineye Can Verin: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit F und endet mit Dm. Seine Akkorde gehören sowohl zu F-Dur als auch zu Dm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

F-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = E (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Bb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

D-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Bb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = C (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = C# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei D-Moll, weil er auf Dm zur Ruhe kommt, er mit F beginnt, Dm 9-mal erklingt, F nur 5-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Dm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von F-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf F oder auf Dm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von F-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I F Tonika — das Zuhause F · A · C 5×
i Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 1×
ii Gm Supertonika — bereitet die Dominante vor G · Bb · D 9×
bIII Ab Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord Ab · C · Eb 1×
iii Am Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie A · C · E 3×
V/vi A Zwischendominante V/vi — führt zu DmZwischendominante A · C# · E 3×
IV Bb Subdominante — führt von zu Hause weg Bb · D · F 6×
V C Dominante — stärkster Zug nach Hause C · E · G 1×
bVI C# Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord C# · E# · G# 1×
vi Dm Paralleles Moll — die melancholische Seite D · F · A 9×
V/ii D Zwischendominante V/ii — führt zu GmZwischendominante D · F# · A 2×
bVII Eb bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord Eb · G · Bb 1×
vii° Edim Leittonakkord — Spannung E · G · Bb —
V/iii E Zwischendominante V/iii — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 1×
Aus Sicht von D-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Dm Tonika — das Zuhause D · F · A 9×
V/iv D Zwischendominante V/iv — führt zu GmZwischendominante D · F# · A 2×
bII Eb Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord Eb · G · Bb 1×
ii° Edim Supertonika — bereitet die Dominante vor E · G · Bb —
V/v E Zwischendominante V/v — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 1×
III F Paralleles Dur — die helle Seite F · A · C 5×
iii Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 1×
iv Gm Subdominante — führt von zu Hause weg G · Bb · D 9×
#IV Ab Chromatischer Farbakkordtonartfremd Ab · C · Eb 1×
v Am Moll-Dominante — sanfter Zug A · C · E 3×
V A Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll A · C# · E 3×
VI Bb Submediante — warme Farbe Bb · D · F 6×
VII C Subtonika — Stufe zurück zur Tonika C · E · G 1×
#VII C# Chromatischer Farbakkordtonartfremd C# · E# · G# 1×

Analyse

Das Tonartpaar ist F-Dur und seine Paralleltonart D-Moll (1 b). 13 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 43-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Dm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von F ist dasselbe A ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Dm. D, E wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. C#, Ab, Eb sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Gm Dm Fii → vi Dmiv → iMoll-Plagalschluss ×4
  2. A Dm FV/vi → vi DmV → iKadenz in harmonisch Moll ×3
  3. C F FV → Iauthentischer Ganzschluss DmVII → III ×1

Achte besonders auf den Wechsel Gm → Dm, 4-mal zu hören. Aus Sicht von Dm ist er iv → i (Moll-Plagalschluss: tief und melancholisch); aus Sicht von F liest er sich als ii → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • F-Dur-Pentatonik und D-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (F – G – A – C – D): Beginne auf F für eine hellere Phrase, auf D für eine bluesigere.
  • Über Dm landest du auf D, F, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Gm landest du auf G, Bb, D – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bb landest du auf Bb, D, F – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn A kommt, spiel statt des C der Tonleiter ein C#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei C# den Akkordtönen (C# · E# · G#) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit F-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + E-Griffe
    • Kapo 3 + D-Griffe
    • Kapo 5 + C-Griffe

    Mit D-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Dm-Griffe
    • Kapo 5 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe
    • 2 Halbtöne höher

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit F als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Dm, Gm, Bb, F tragen den Song: vi–ii–IV–I bezogen auf F, i–iv–VI–III bezogen auf Dm. A ist die spannende Wendung: In F ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Dm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Gm → Dm (ii → vi in F, iv → i in Dm): Moll-Plagalschluss — tief und melancholisch. Er endet auf Dm und lässt der Dm-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Son Feci Bisiklet – Makineye Can Verin: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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