Aus Dur-Sicht
Bb-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = A (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Eb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart Bb Dur – G Moll Akkorde Gm, Cm7, Eb, D, G, Ab, Fm7 Leichte Tonart G (Kapo 3)
G
Papatya...
Gm Cm7 Eb D
G
Bir gün açtin, bin gün oldu
Hiç koklayamadim
Bir günahti, bin gün baktim
Dokunmaya kiyamadim
Ab Fm7
Papatya
Gm
Ah teker teker
Cm7
Koparip attim tüm yapraklarini
Eb
Tek tesellim
D
Son yaprakta seviyor kaldi
Gm Cm7 Eb D
G
Geçtiğim ayaz yollarinda
Yazdim kiş oldum
Bir gün sevdin, bin gün yoktun
Senin adini koydum
Ab Fm7
Papatya
Gm
Ah teker teker
Cm7
Koparip attim tüm yapraklarini
Eb
Tek tesellim
D
Son yaprakta seviyor kaldi
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit G und endet mit D. Seine Akkorde gehören sowohl zu Bb-Dur als auch zu Gm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Moll, weil Gm 4-mal erklingt, Bb dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Gm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Bb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Bb oder auf Gm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | Bb | Tonika — das Zuhause | Bb · D · F | — |
| ii7 | Cm7 | Supertonika — bereitet die Dominante vor | C · Eb · G · Bb | 4× |
| iii | Dm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | D · F · A | — |
| V/vi | D | Zwischendominante V/vi — führt zu GmZwischendominante | D · F# · A | 4× |
| IV | Eb | Subdominante — führt von zu Hause weg | Eb · G · Bb | 4× |
| V | F | Dominante — stärkster Zug nach Hause | F · A · C | — |
| v7 | Fm7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C · Eb | 2× |
| vi | Gm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | G · Bb · D | 4× |
| V/ii | G | Zwischendominante V/ii — führt zu CmZwischendominante | G · B · D | 3× |
| bVII | Ab | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | Ab · C · Eb | 2× |
| vii° | Adim | Leittonakkord — Spannung | A · C · Eb | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Gm | Tonika — das Zuhause | G · Bb · D | 4× |
| V/iv | G | Zwischendominante V/iv — führt zu CmZwischendominante | G · B · D | 3× |
| bII | Ab | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | Ab · C · Eb | 2× |
| ii° | Adim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · Eb | — |
| III | Bb | Paralleles Dur — die helle Seite | Bb · D · F | — |
| iv7 | Cm7 | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · Eb · G · Bb | 4× |
| v | Dm | Moll-Dominante — sanfter Zug | D · F · A | — |
| V | D | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | D · F# · A | 4× |
| VI | Eb | Submediante — warme Farbe | Eb · G · Bb | 4× |
| VII | F | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | F · A · C | — |
| vii7 | Fm7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C · Eb | 2× |
Das Tonartpaar ist Bb-Dur und seine Paralleltonart G-Moll (2 b). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 23-mal vor; 3 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Gm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Bb ist dasselbe D ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Gm. G wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. Ab ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel D → Gm, einmal zu hören. Aus Sicht von Gm ist er V → i (Kadenz in harmonisch Moll: die Dur-V löst sich dramatisch auf); aus Sicht von Bb liest er sich als V/vi → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der erste Akkord ist G; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden Gm, Cm7, Eb, D – aus Sicht von Bb vi–ii7–IV–V/vi, aus Sicht von Gm i–iv7–VI–V. D ist die spannende Wendung: In Bb ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Gm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf D → Gm (V/vi → vi in Bb, V → i in Gm): Kadenz in harmonisch Moll — die Dur-V löst sich dramatisch auf. Der Schlussakkord ist D; das Ohr kommt in Bb zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
Fehler in diesem Inhalt? Melden.
Nur zu musikpädagogischen Zwecken veröffentlicht. Alle Urheberrechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern. Wenn du glaubst, dass dieser Inhalt Urheberrechte verletzt, kontaktiere uns bitte.
Wir verwenden Cookies, um dir das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten. Mehr dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung .