Aus Dur-Sicht
Bb-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = A (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Eb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart Bb Dur – G Moll Akkorde Gm, D7, Cm, Ebmaj7 Leichte Tonart C
Gm
Uyutur mu beni bu masallar
Cm
Gece gökyüzünde seni görmeden
D7
Az duymadık hep aynı yalanlar
Gm
Gelip de halimi bi görmeden
Söyle anlamaz mı
Cm
Taş yüreğin çatlamaz mı
D7
Bırak tavırlarını öyle gel
Gm
Kaç şarkı sonra geleceksen gel
Gm Ebmaj7
Deli talihim sabrediyor
D7
Bana gün yüzü gösterecek
Senin haline diyecek yok
Gm
Keyfin zirveden beter
Ebmaj7
Kıskanmadan söylenmeden
D7
Seni beklerim durma
Kaç şarkı sonra bana geleceksen gel
Gm
İsteklerinde sınır olmadan
Ebmaj7
Hissetmediklerini sormadan
Cm
Ten değmeden elime istemem
Görmeden geceyi beklemem
D7
Yorgun kalplere girmeden
Durgun ritimlere düşmeden
Cm D7
Gel sana hayran biri var
Gm
Uyutur mu beni bu masallar
Cm
Gece gökyüzünde seni görmeden
D7
Az duymadık hep aynı yalanlar
Gm
Gelip de halimi bi görmeden
Söyle anlamaz mı
Cm
Taş yüreğin çatlamaz mı
D7
Bırak tavırlarını öyle gel
Gm
Kaç şarkı sonra geleceksen gel
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Gm und endet mit Gm. Seine Akkorde gehören sowohl zu Bb-Dur als auch zu Gm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Moll, weil er mit Gm sowohl beginnt als auch endet, Gm 9-mal erklingt, Bb dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Gm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Bb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Bb oder auf Gm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | Bb | Tonika — das Zuhause | Bb · D · F | — |
| ii | Cm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | C · Eb · G | 6× |
| iii | Dm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | D · F · A | — |
| V7/vi | D7 | Zwischendominante V/vi — führt zu GmZwischendominante | D · F# · A · C | 8× |
| IVmaj7 | Ebmaj7 | Subdominante — führt von zu Hause weg | Eb · G · Bb · D | 3× |
| V | F | Dominante — stärkster Zug nach Hause | F · A · C | — |
| vi | Gm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | G · Bb · D | 9× |
| vii° | Adim | Leittonakkord — Spannung | A · C · Eb | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Gm | Tonika — das Zuhause | G · Bb · D | 9× |
| ii° | Adim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · Eb | — |
| III | Bb | Paralleles Dur — die helle Seite | Bb · D · F | — |
| iv | Cm | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · Eb · G | 6× |
| v | Dm | Moll-Dominante — sanfter Zug | D · F · A | — |
| V7 | D7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | D · F# · A · C | 8× |
| VImaj7 | Ebmaj7 | Submediante — warme Farbe | Eb · G · Bb · D | 3× |
| VII | F | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | F · A · C | — |
Das Tonartpaar ist Bb-Dur und seine Paralleltonart G-Moll (2 b). 4 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 26-mal vor; 3 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Gm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Bb ist dasselbe D7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Gm.
Achte besonders auf den Wechsel D7 → Gm, 7-mal zu hören. Aus Sicht von Gm ist er V7 → i (Kadenz in harmonisch Moll: die Dur-V löst sich dramatisch auf); aus Sicht von Bb liest er sich als V7/vi → vi (Auflösung einer Zwischendominante: D7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Gm auf). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der erste Akkord ist Gm; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden Gm, D7, Cm, Ebmaj7 – aus Sicht von Bb vi–V7/vi–ii–IVmaj7, aus Sicht von Gm i–V7–iv–VImaj7. D7 ist die spannende Wendung: In Bb ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Gm dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf D7 → Gm (V7/vi → vi in Bb, V7 → i in Gm): Kadenz in harmonisch Moll — die Dur-V löst sich dramatisch auf. Mit dem Schluss auf Gm besiegelt der Song Gm als Zuhause.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
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