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Model – Bir Melek Vardı Akkorde

Tonart G Dur – E Moll Akkorde D, Em, Bm, C, E, Bsus2, C#dim, G … Leichte Tonart C (Kapo 7)

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Bm              Bsus2           Em
Bir melek vardı,  aşkı fısıldardı
           D             C#dim      C
Elimde o büyülü ellerin hayali kaldı
Bm            Bsus2        Em
Uyku imkansız, umut vicdansız
              D            C#dim     C
Güneş bile dedi ki kendine doğmak anlamsız

Em         D        G          D
Ağladım delice, elimde boş bi şişe
Em           D              Am     Bm    C
Kutladım bu gece sarılmanı, başka kollara
Em            D         G          D
Yapayalnız biçare, ölüyorsam kime ne
Em           D         Am     Bm    C
Benzedim bu gece, yine boş sokaklara

Bm              Bsus2           Em
Bir melek vardı,  aşkı fısıldardı
           D             C#dim      C
Elimde o büyülü ellerin hayali kaldı
Bm            Bsus2        Em
Uyku imkansız, umut vicdansız
              D            C#dim     C
Güneş bile dedi ki kendine doğmak anlamsız

Em         D        G          D
Ağladım delice, elimde boş bi şişe
Em           D              Am     Bm    C
Kutladım bu gece sarılmanı, başka kollara
Em            D         G          D
Yapayalnız biçare, ölüyorsam kime ne
Em           D         Am     Bm    C
Benzedim bu gece, yine boş sokaklara

F#m          E    A             E
Ağladım delice, elimde boş bi şişe
F#m           E              Bm    C#m   D
Kutladım bu gece sarılmanı, başka kollara
F#m             E      A        E
Yapayalnız biçare, ölüyorsam kime ne
F#m           E         Bm    C#m   D
Benzedim bu gece, yine boş sokaklara

Ende des Songs Noch einmal?

Model – Bir Melek Vardı Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Model – Bir Melek Vardı: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Bm und endet mit D. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

G-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

E-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = C (die Melancholie von Moll)
  • b7 = D (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = D# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Moll, weil Em 12-mal erklingt, G nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Em zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von G-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von G-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I G Tonika — das Zuhause G · B · D 4×
ii Am Supertonika — bereitet die Dominante vor A · C · E 4×
V/V A Zwischendominante V/V — führt zu DZwischendominante A · C# · E 2×
iii Bm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie B · D · F# 10×
IIIsus2 Bsus2 Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie B · C# · F# 4×
V/vi B Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante B · D# · F# —
IV C Subdominante — führt von zu Hause weg C · E · G 8×
vii°/V C#dim Zwischen-Leittonakkord vii°/V — führt zu DZwischendominante C# · E · G 4×
#iv C#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd C# · E · G# 2×
V D Dominante — stärkster Zug nach Hause D · F# · A 18×
vi Em Paralleles Moll — die melancholische Seite E · G · B 12×
V/ii E Zwischendominante V/ii — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 6×
vii° F#dim Leittonakkord — Spannung F# · A · C —
vii F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 4×
Aus Sicht von E-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Em Tonika — das Zuhause E · G · B 12×
V/iv E Zwischendominante V/iv — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 6×
ii° F#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C —
ii F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 4×
III G Paralleles Dur — die helle Seite G · B · D 4×
iv Am Subdominante — führt von zu Hause weg A · C · E 4×
IV A Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe A · C# · E 2×
v Bm Moll-Dominante — sanfter Zug B · D · F# 10×
Vsus2 Bsus2 Moll-Dominante — sanfter Zug B · C# · F# 4×
V B Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll B · D# · F# —
VI C Submediante — warme Farbe C · E · G 8×
vii°/VII C#dim Zwischen-Leittonakkord vii°/VII — führt zu DZwischendominante C# · E · G 4×
#vi C#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd C# · E · G# 2×
VII D Subtonika — Stufe zurück zur Tonika D · F# · A 18×

Analyse

Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 12 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 78-mal vor; 7 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Em bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug. E, C#dim, A wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart.

Akkordfolgen

  1. D G GV → Iauthentischer Ganzschluss EmVII → III ×4
  2. D Em GV → viTrugschluss EmVII → iäolischer Schluss ×4
  3. C Em GIV → vi EmVI → iVI → i ×4

Achte besonders auf den Wechsel D → G, 4-mal zu hören. Aus Sicht von Em ist er VII → III; aus Sicht von G liest er sich als V → I (authentischer Ganzschluss: die stärkste Ankunft zu Hause). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • G-Dur-Pentatonik und E-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (G – A – B – D – E): Beginne auf G für eine hellere Phrase, auf E für eine bluesigere.
  • Über D landest du auf D, F#, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Em landest du auf E, G, B – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bm landest du auf B, D, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn Bsus2 kommt, spiel statt des D der Tonleiter ein D#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit G-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene G-Griffe
    • Kapo 3 + E-Griffe
    • Kapo 5 + D-Griffe

    Mit E-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Em-Griffe
    • Kapo 2 + Dm-Griffe
    • Kapo 7 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne höher · mit Kapo 7 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit Bm als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Das Rückgrat bilden D, Em, Bm, C – aus Sicht von G V–vi–iii–IV, aus Sicht von Em VII–i–v–VI. E ist die spannende Wendung: In G ist er ein chromatischer Akkord (V/ii), in Em dagegen die Dominante (V/iv), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf D → G (V → I in G, VII → III in Em): authentischer Ganzschluss — die stärkste Ankunft zu Hause. Mit dem Schluss auf D besiegelt der Song G als Zuhause.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Model – Bir Melek Vardı: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Can Temiz
    Musik: Can Temiz

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