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Ahmet Ali Arslan – Oyun (Gülinler) Akkorde

Tonart Bb Dur – G Moll Akkorde Eb, Cm, Dm, Gm, F, Bb, Ab, G … Leichte Tonart C

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Gm  Dm  Cm  F  Eb  Bb  Eb  Dm  Cm  Bb  Ab  G

Gm  F                 Eb
Sen gök gürültüsünden korkup da
Dm         Cm
İnsan olmaktan korkmayan
Gm         F             Eb
Engerekler padişahı bile olmamış
Dm           Cm
Sen misin sevgiden muaf, tuhaf

Eb  Dm  Cm  F  Eb  Bb  Eb  Dm  Cm  Bb  Ab  G

Gm              A7
Çocukluğumdan beri
D7             Gm
Aramışım hep seni
Eb               Cm
Oyun oynayacak biri
    D7               Gm
Ah, yenil bana yen beni

Gm  F
Sen ıslığıma sığsan
   Eb     Dm        Cm
Şu dağlar halaya kalkar, halaya
Gm  F               Eb
Kaç dişini görürsem gülünce
Dm           Cm
O kadar yıl uzar gençliğim, sevdiğim

Eb  Dm  Cm  F  Eb  Bb  Eb  Dm  Cm  Bb  Ab  G

Ende des Songs Noch einmal?

Ahmet Ali Arslan – Oyun (Gülinler) Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Ahmet Ali Arslan – Oyun (Gülinler): Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Gm und endet mit G. Seine Akkorde gehören sowohl zu Bb-Dur als auch zu Gm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

Bb-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = A (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Eb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

G-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Eb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = F (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = F# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Moll, weil er mit Gm beginnt, Gm 8-mal erklingt, Bb nur 6-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Gm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Bb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Bb oder auf Gm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von Bb-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I Bb Tonika — das Zuhause Bb · D · F 6×
ii Cm Supertonika — bereitet die Dominante vor C · Eb · G 11×
iii Dm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie D · F · A 10×
V7/vi D7 Zwischendominante V/vi — führt zu GmZwischendominante D · F# · A · C 2×
IV Eb Subdominante — führt von zu Hause weg Eb · G · Bb 13×
V F Dominante — stärkster Zug nach Hause F · A · C 7×
vi Gm Paralleles Moll — die melancholische Seite G · Bb · D 8×
V/ii G Zwischendominante V/ii — führt zu CmZwischendominante G · B · D 3×
bVII Ab bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord Ab · C · Eb 3×
vii° Adim Leittonakkord — Spannung A · C · Eb —
V7/iii A7 Zwischendominante V/iii — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 1×
Aus Sicht von G-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Gm Tonika — das Zuhause G · Bb · D 8×
V/iv G Zwischendominante V/iv — führt zu CmZwischendominante G · B · D 3×
bII Ab Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord Ab · C · Eb 3×
ii° Adim Supertonika — bereitet die Dominante vor A · C · Eb —
V7/v A7 Zwischendominante V/v — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 1×
III Bb Paralleles Dur — die helle Seite Bb · D · F 6×
iv Cm Subdominante — führt von zu Hause weg C · Eb · G 11×
v Dm Moll-Dominante — sanfter Zug D · F · A 10×
V7 D7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll D · F# · A · C 2×
VI Eb Submediante — warme Farbe Eb · G · Bb 13×
VII F Subtonika — Stufe zurück zur Tonika F · A · C 7×

Analyse

Das Tonartpaar ist Bb-Dur und seine Paralleltonart G-Moll (2 b). 10 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 64-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Gm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Bb ist dasselbe D7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Gm. G, A7 wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. Ab ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Eb Bb BbIV → IPlagalschluss GmVI → III ×3
  2. Cm F Bbii → Vii → V Gmiv → VII ×3
  3. D7 Gm BbV7/vi → viAuflösung einer Zwischendominante GmV7 → iKadenz in harmonisch Moll ×2
  4. Cm Gm Bbii → vi Gmiv → iMoll-Plagalschluss ×2
  5. A7 D7 BbV7/iii → V7/viAuflösung einer Zwischendominante GmV7/v → V7 ×1
  6. Cm D7 Bbii → V7/vi Gmiv → V7iv → V ×1

Achte besonders auf den Wechsel Eb → Bb, 3-mal zu hören. Aus Sicht von Gm ist er VI → III; aus Sicht von Bb liest er sich als IV → I (Plagalschluss: der sanfte „Amen“-Schluss). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • Bb-Dur-Pentatonik und G-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (Bb – C – D – F – G): Beginne auf Bb für eine hellere Phrase, auf G für eine bluesigere.
  • Über Eb landest du auf Eb, G, Bb – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Cm landest du auf C, Eb, G – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Dm landest du auf D, F, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn D7 kommt, spiel statt des F der Tonleiter ein F#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei Ab den Akkordtönen (Ab · C · Eb) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit Bb-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + A-Griffe
    • Kapo 3 + G-Griffe
    • Kapo 6 + E-Griffe

    Mit G-Moll-Griffen

    • Kapo 3 + Em-Griffe
    • Kapo 5 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 2 Halbtöne höher
    • 3 Halbtöne tiefer · mit Kapo 3 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit Gm als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Eb, Cm, Dm, Gm; lies sie als IV–ii–iii–vi in Bb oder als VI–iv–v–i in Gm. G ist die spannende Wendung: In Bb ist er ein chromatischer Akkord (V/ii), in Gm dagegen die Dominante (V/iv), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Eb → Bb (IV → I in Bb, VI → III in Gm): Plagalschluss — der sanfte „Amen“-Schluss. Er endet auf G und lässt der Bb-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Ahmet Ali Arslan – Oyun (Gülinler): Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Ahmet Ali Arslan
    Musik: Ahmet Ali Arslan

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