Aus Dur-Sicht
C-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart C Dur – A Moll Akkorde F, C, Am, Em, Dm, Fm Leichte Tonart G (Kapo 5)
Am F C
Am F C Am F C
Und ich sitz schon wieder barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Ich träume Liebeslieder und sing dabei von dir
Dm C
Du und ich wir waren wunderlich
F
Nicht für mich
Em
Für die, die es störte
F
Wenn man uns nachts hörte
C F
Ich hab mit dir gemeinsam einsam rumgesessen und geschwiegen
Em F
Ich erinner mich am besten ans gemeinsam einsam Liegen
C F
Jeden Morgen danach bei dir
Em F
Du nackt im Bett und ich barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Und ich sitz schon wieder barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Ich träume Liebeslieder und sing dabei von dir
Dm C F Em F
Und du und ich, das ging so nicht
C F
Du wolltest alles wissen und das hat mich vertrieben
Em F Em
Eigentlich dich, du bist nicht länger geblieben, bei mir
F
Also sitz' ich um zu leben
Em Dm
lieber barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Und ich sitz schon wieder barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Ich träume Liebeslieder und sing dabei von dir
Dm C F Fm
Du und ich das war zu wenig
C F Em F C F Em F
Am F C Am F C
Und ich sitz schon wieder barfuß am Klavier
Am F C Am F C
Ich träume Liebeslieder und sing dabei von dir
Am F C
Ich träum dabei von dir
Am F C
Ich träum dabei von dir
Am F C
Und träum dabei von dir
Am F C
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Am und endet mit C. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei C-Dur, weil er auf C zur Ruhe kommt, er mit Am beginnt und C 29-mal erklingt, Am nur 21-mal. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von A-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | C | Tonika — das Zuhause | C · E · G | 29× |
| ii | Dm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | D · F · A | 4× |
| iii | Em | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | E · G · B | 9× |
| V/vi | E | Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante | E · G# · B | — |
| IV | F | Subdominante — führt von zu Hause weg | F · A · C | 37× |
| iv | Fm | Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord | F · Ab · C | 1× |
| V | G | Dominante — stärkster Zug nach Hause | G · B · D | — |
| vi | Am | Paralleles Moll — die melancholische Seite | A · C · E | 21× |
| vii° | Bdim | Leittonakkord — Spannung | B · D · F | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Am | Tonika — das Zuhause | A · C · E | 21× |
| ii° | Bdim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | B · D · F | — |
| III | C | Paralleles Dur — die helle Seite | C · E · G | 29× |
| iv | Dm | Subdominante — führt von zu Hause weg | D · F · A | 4× |
| v | Em | Moll-Dominante — sanfter Zug | E · G · B | 9× |
| V | E | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | E · G# · B | — |
| VI | F | Submediante — warme Farbe | F · A · C | 37× |
| vi | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 1× |
| VII | G | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | G · B · D | — |
Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 6 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 101-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Fm ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel F → C, 25-mal zu hören. Aus Sicht von C liest er sich als IV → I (Plagalschluss: der sanfte „Amen“-Schluss); aus Sicht von Am ist er VI → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Mit Am als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. F, C, Am, Em tragen den Song: IV–I–vi–iii bezogen auf C, VI–III–i–v bezogen auf Am. Fm verdunkelt das Bild für einen Moment: Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehnt. Hör genau auf F → C (IV → I in C, VI → III in Am): Plagalschluss — der sanfte „Amen“-Schluss. Mit dem Schluss auf C besiegelt der Song C als Zuhause.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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