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Lionel Richie – Hello Akkorde

Tonart C Dur – A Moll Akkorde Fmaj7, Am, Am7/G, G6, Dm, G, C, F … Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart

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Am  Am7/G  Fmaj7  G6  Fmaj7    

     Am           Am7/G            Fmaj7  G6  Fmaj7
I've been alone with you inside my mind 
    Am               Am7/G            Fmaj7            G6  Fmaj7
And in my dreams I've kissed your lips a thousand times 
  Am               Am7/G          Fmaj7  G6  Fmaj7
I sometimes see you pass outside my door 
Am    Am7/G  Fmaj7             A7
Hello, is it me you're looking for

      Dm                 G
I can see it in your eyes 
      C                   F
I can see it in your smile 
       Bb            Esus   E     Am      Bsus  Am/C  Bsus
You're all I've ever wanted,  my arms are open wide 
       Dm                       G
'Cause you know just what to say 
        C                   F
And you know just what to do 
      Bb               Esus4  E      Am
And I want to tell you so much, I love you 

   Am           Am7/G             Fmaj7  G6  Fmaj7
I long to see the sunlight in your hair 
    Am           Am7/G           Fmaj7           G6  Fmaj7
And tell you time and time again how much I care 
  Am               Am7/G           Fmaj7  G6  Fmaj7
Sometimes I feel my heart will overflow 
Am    Am7/G      Fmaj7            A7
Hello, I've just got to let you know 

         Dm                  G
'Cause I wonder where you are 
      C                F
And I wonder what you do 
       Bb          Esus   E             Am      Bsus  Am/C  Bsus
Are you somewhere feeling  lonely, or is someone loving you 
        Dm                   G
Tell me how to win your heart 
      C               F
For I haven't got a clue 
     Bb             Esus4  E      Am
But let me start by saying, I love you

Am    Am7/G  Fmaj7             A7
Hello, is it me you're looking for

Ende des Songs Noch einmal?

Lionel Richie – Hello Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Lionel Richie – Hello: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Am und endet mit A7. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

C-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

A-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = F (die Melancholie von Moll)
  • b7 = G (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = G# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Moll, weil er mit Am beginnt, Am 26-mal erklingt, C nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Am zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von C-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I C Tonika — das Zuhause C · E · G 4×
ii Dm Supertonika — bereitet die Dominante vor D · F · A 4×
IIIsus4 Esus Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · A · B 2×
IIIsus4 Esus4 Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · A · B 2×
iii Em Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · G · B —
V/vi E Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 4×
IVmaj7 Fmaj7 Subdominante — führt von zu Hause weg F · A · C · E 17×
IV F Subdominante — führt von zu Hause weg F · A · C 4×
V6 G6 Dominante — stärkster Zug nach Hause G · B · D · E 7×
V G Dominante — stärkster Zug nach Hause G · B · D 4×
vi Am Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E 14×
vi7 Am7/G Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E · G 10×
vi Am/C Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E 2×
V7/ii A7 Zwischendominante V/ii — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 3×
bVII Bb bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord Bb · D · F 4×
VIIsus4 Bsus Leittonakkord — Spannung B · E · F# 4×
vii° Bdim Leittonakkord — Spannung B · D · F —
Aus Sicht von A-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Am Tonika — das Zuhause A · C · E 14×
i7 Am7/G Tonika — das Zuhause A · C · E · G 10×
i Am/C Tonika — das Zuhause A · C · E 2×
V7/iv A7 Zwischendominante V/iv — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 3×
bII Bb Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord Bb · D · F 4×
IIsus4 Bsus Supertonika — bereitet die Dominante vor B · E · F# 4×
ii° Bdim Supertonika — bereitet die Dominante vor B · D · F —
III C Paralleles Dur — die helle Seite C · E · G 4×
iv Dm Subdominante — führt von zu Hause weg D · F · A 4×
Vsus4 Esus Moll-Dominante — sanfter Zug E · A · B 2×
Vsus4 Esus4 Moll-Dominante — sanfter Zug E · A · B 2×
v Em Moll-Dominante — sanfter Zug E · G · B —
V E Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll E · G# · B 4×
VImaj7 Fmaj7 Submediante — warme Farbe F · A · C · E 17×
VI F Submediante — warme Farbe F · A · C 4×
VII6 G6 Subtonika — Stufe zurück zur Tonika G · B · D · E 7×
VII G Subtonika — Stufe zurück zur Tonika G · B · D 4×

Analyse

Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 15 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 85-mal vor; 12 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Am bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von C ist dasselbe E ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Am. A7 wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. Bb ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Fmaj7 G6 CIVmaj7 → V6IV → V AmVImaj7 → VII6VI → VII ×7
  2. Fmaj7 Am CIVmaj7 → vi AmVImaj7 → iVI → i ×7
  3. G C CV → Iauthentischer Ganzschluss AmVII → III ×4
  4. E Am CV/vi → vi AmV → iKadenz in harmonisch Moll ×4
  5. Dm G Cii → Vii → V Amiv → VII ×4
  6. A7 Dm CV7/ii → iiAuflösung einer Zwischendominante AmV7/iv → iv ×2

Achte besonders auf den Wechsel Fmaj7 → G6, 7-mal zu hören. Aus Sicht von Am ist er VImaj7 → VII6 (VI → VII: der aufsteigende Schritt Richtung Tonika); aus Sicht von C liest er sich als IVmaj7 → V6 (IV → V: der Schritt, der vor der Rückkehr Spannung aufbaut). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • C-Dur-Pentatonik und A-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (C – D – E – G – A): Beginne auf C für eine hellere Phrase, auf A für eine bluesigere.
  • Über Fmaj7 landest du auf F, A, C – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Am7/G landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn Esus kommt, spiel statt des G der Tonleiter ein G#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei Bb den Akkordtönen (Bb · D · F) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit C-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene C-Griffe
    • Kapo 3 + A-Griffe
    • Kapo 5 + G-Griffe

    Mit A-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Am-Griffe
    • Kapo 5 + Em-Griffe
    • Kapo 7 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der Eröffnungsakkord Am legt ein solides Fundament für alles, was folgt. Das Rückgrat bilden Fmaj7, Am, Am7/G, G6 – aus Sicht von C IVmaj7–vi–vi7–V6, aus Sicht von Am VImaj7–i–i7–VII6. E ist die spannende Wendung: In C ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Am dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Fmaj7 → G6 (IVmaj7 → V6 in C, VImaj7 → VII6 in Am): VI → VII — der aufsteigende Schritt Richtung Tonika. Er endet auf A7 und lässt der C-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Lionel Richie – Hello: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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