Aus Dur-Sicht
C-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart C Dur – A Moll Akkorde Am, Dm, E7, F7 Leichte Tonart G (Kapo 5)
Am Dm Am
Unchain my heart, baby let me be
F7 E7
‘Cause you don’t care, so please
Am
Set me free
Am
Unchain my heart, baby let me go
Dm Am
Unchain my heart, ‘cause you don’t love me no more
Dm Am
Every time I call you on the phone
Dm Am
Some fellow tells me that you’re not at home
F7 E7 Am
Unchain my heart, set me free
Am
Unchain my heart, baby let me be
Dm Am
Unchain my heart, ‘cause you don’t care about me
Dm Am
You got me sewed up like al pillowcase
Dm Am
But you let my love go to waste
F7 E7 Am
Unchain my heart, set me free
Dm Am
I’m under your spell, like a man in a trance
Dm E7
Oh, but you know damned well that I don’t stand a chance
Am
Unchain my heart, let me go away
Dm Am
Unchain my heart, you worry me night and day
Dm Am
Why lead me through a life of misery
Dm Am
When you don’t care a bag of beans for me
F7 E7 Am
Unchain my heart, please set me free
Am Am Dm Dm Am Am F7 E7 Am
Dm Am
I’m under your spell, like a man in a trance
Dm E7
Oh, but you know damned well that I don’t stand a chance
Am
Unchain my heart, let me go away
Dm Am
Unchain my heart, you worry me night and day
Dm Am
Why lead me through a life of misery
Dm Am
When you don’t care a bag of beans for me
F7 E7 Am
Unchain my heart, please set me free
Am Am Dm Dm Am Am F7 E7 Am
Am
Unchain my heart
F7
You don’t care
E7 Am
So please set me free
Am
Unchain my heart
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Am und endet mit Am. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Moll, weil er mit Am sowohl beginnt als auch endet, Am 38-mal erklingt, C dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Am zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | C | Tonika — das Zuhause | C · E · G | — |
| ii | Dm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | D · F · A | 21× |
| iii | Em | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | E · G · B | — |
| V7/vi | E7 | Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante | E · G# · B · D | 10× |
| IV7 | F7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · A · C · Eb | 8× |
| V | G | Dominante — stärkster Zug nach Hause | G · B · D | — |
| vi | Am | Paralleles Moll — die melancholische Seite | A · C · E | 38× |
| vii° | Bdim | Leittonakkord — Spannung | B · D · F | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Am | Tonika — das Zuhause | A · C · E | 38× |
| ii° | Bdim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | B · D · F | — |
| III | C | Paralleles Dur — die helle Seite | C · E · G | — |
| iv | Dm | Subdominante — führt von zu Hause weg | D · F · A | 21× |
| v | Em | Moll-Dominante — sanfter Zug | E · G · B | — |
| V7 | E7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | E · G# · B · D | 10× |
| VI7 | F7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · A · C · Eb | 8× |
| VII | G | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | G · B · D | — |
Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 4 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 77-mal vor; 2 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Am bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von C ist dasselbe E7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Am. F7 verlassen als Farbakkorde die Tonleiter.
Achte besonders auf den Wechsel Dm → Am, 17-mal zu hören. Aus Sicht von Am ist er iv → i (Moll-Plagalschluss: tief und melancholisch); aus Sicht von C liest er sich als ii → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Mit Am als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Das Rückgrat bilden Am, Dm, E7, F7 – aus Sicht von C vi–ii–V7/vi–IV7, aus Sicht von Am i–iv–V7–VI7. E7 ist die spannende Wendung: In C ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Am dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Dm → Am (ii → vi in C, iv → i in Am): Moll-Plagalschluss — tief und melancholisch. Der Schlussakkord ist Am; das Ohr kommt in Am zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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