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Güliz Ayla – Olmazsan Olmaz Akkorde

Tonart G Dur – E Moll Akkorde Em, Am, Bm, B, G, C, F#m, B7 Leichte Tonart C (Kapo 7)

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Am  Em  Em  Em  Am  G  F#m  B  Em

Em  Bm                   Em
       Benim bura afet yeri
                        Am        Bm        Em
Yangın da var deprem de hangisini anlatayım ki
     Bm        Em
Kimmiş beni söndürecek
                   Am       Bm        Em
Ateşim dinsin diye okyanusa sığınamam ki

      C         Am       B
Sarılırım sarılırım bırakmam
    Am           C                    B7
Çağırırım çağırırım daha da sensiz yatmam

  Am               Em
Olmazsan olmaz büyümez çiçeklerim
   Am           G           F#m  B      Em
Toprağım havalanmaz kurur gider  bahçelerim

Am    Em    Am    G    B    Em

Em
Ah başıma gelen benim
                     Am        Bm      Em
Aşk oyun ben oyuncak söyle emrine amadeyim
     Bm     Em
Kimmiş beni susturacak
                        Am        Bm     Em
Duysun be dağlar taşlar çok seviyorum demiş miydim

      C         Am       B
Sarılırım sarılırım bırakmam
    Am           C                    B7
Çağırırım çağırırım daha da sensiz yatmam

  Am               Em
Olmazsan olmaz büyümez çiçeklerim
   Am           G           F#m  B      Em
Toprağım havalanmaz kurur gider  bahçelerim

Ende des Songs Noch einmal?

Güliz Ayla – Olmazsan Olmaz Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Güliz Ayla – Olmazsan Olmaz: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Am und endet mit Em. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

G-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

E-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = C (die Melancholie von Moll)
  • b7 = D (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = D# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Moll, weil er auf Em zur Ruhe kommt, Em 19-mal erklingt, G nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Em zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von G-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von G-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I G Tonika — das Zuhause G · B · D 4×
ii Am Supertonika — bereitet die Dominante vor A · C · E 16×
iii Bm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie B · D · F# 7×
V/vi B Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante B · D# · F# 6×
V7/vi B7 Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante B · D# · F# · A 2×
IV C Subdominante — führt von zu Hause weg C · E · G 4×
V D Dominante — stärkster Zug nach Hause D · F# · A —
vi Em Paralleles Moll — die melancholische Seite E · G · B 19×
vii° F#dim Leittonakkord — Spannung F# · A · C —
vii F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 3×
Aus Sicht von E-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Em Tonika — das Zuhause E · G · B 19×
ii° F#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C —
ii F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 3×
III G Paralleles Dur — die helle Seite G · B · D 4×
iv Am Subdominante — führt von zu Hause weg A · C · E 16×
v Bm Moll-Dominante — sanfter Zug B · D · F# 7×
V B Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll B · D# · F# 6×
V7 B7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll B · D# · F# · A 2×
VI C Submediante — warme Farbe C · E · G 4×
VII D Subtonika — Stufe zurück zur Tonika D · F# · A —

Analyse

Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 8 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 61-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Em bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von G ist dasselbe B / B7 ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Em. F#m verlassen als Farbakkorde die Tonleiter.

Akkordfolgen

  1. Bm Em Giii → vi Emv → iKadenz in natürlich Moll ×7
  2. B Em GV/vi → vi EmV → iKadenz in harmonisch Moll ×4
  3. Am Em Gii → vi Emiv → iMoll-Plagalschluss ×4
  4. Am B Gii → V/vi Emiv → Viv → V ×2

Achte besonders auf den Wechsel Bm → Em, 7-mal zu hören. Aus Sicht von Em ist er v → i (Kadenz in natürlich Moll: sanfte, modale Ankunft); aus Sicht von G liest er sich als iii → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • G-Dur-Pentatonik und E-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (G – A – B – D – E): Beginne auf G für eine hellere Phrase, auf E für eine bluesigere.
  • Über Em landest du auf E, G, B – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bm landest du auf B, D, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn B kommt, spiel statt des D der Tonleiter ein D#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit G-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene G-Griffe
    • Kapo 3 + E-Griffe
    • Kapo 5 + D-Griffe

    Mit E-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Em-Griffe
    • Kapo 2 + Dm-Griffe
    • Kapo 7 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne höher · mit Kapo 7 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der Eröffnungsakkord Am legt ein solides Fundament für alles, was folgt. Das Rückgrat bilden Em, Am, Bm, B – aus Sicht von G vi–ii–iii–V/vi, aus Sicht von Em i–iv–v–V. B ist die spannende Wendung: In G ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Em dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Bm → Em (iii → vi in G, v → i in Em): Kadenz in natürlich Moll — sanfte, modale Ankunft. Er endet auf Em und lässt der Em-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Güliz Ayla – Olmazsan Olmaz: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Güliz Ayla
    Musik: Güliz Ayla

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