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Skapova – Yarım Saat Sonra Akkorde

Tonart F Dur – D Moll Akkorde Dm, Bb, C, Gm, A Leichte Tonart G

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                    Dm
Sabahın köründe uyandım

Kapalı nefesim, sigaraya uzandım
Bb                    Gm
Saat ne kadar erken olsa da fark etmez
C                       Dm
Bu nefret kederimi affetmez

Bb                    Gm
Saat ne kadar erken olsa da fark etmez
C                       Dm
Bu nefret kederimi affetmez

Dm
Kapalı kapılar ardında kaldım

O görüyo yürüyo ben kör topaldım
Bb                     Gm
Saat ne kadar erken olsa da fayda etmez
C                       Dm
Bu nefret kederimi affetmez

      Bb
Yarım saat sonra
        C                        Dm
Senin beni arayıp geri dönmeni isterdim
         Bb
Sorun bu aslında
       C                             Dm
Yanlış bir sen ama ben yanlışı beklerdim

Bb  C  Dm  Dm
x2

     Gm
Nerdeydin ben yokken
A
Kim yanında
Dm
Söyle söyle söyle söyle

     Gm
Kimsesiz kaldım ben
A
Tek başıma
Dm
Böyle böyle böyle böyle

      Bb
Yarım saat sonra
        C                        Dm
Senin beni arayıp geri dönmeni isterdim
         Bb
Sorun bu aslında
       C                             Dm
Yanlış bir sen ama ben yanlışı beklerdim

Ende des Songs Noch einmal?

Skapova – Yarım Saat Sonra Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Skapova – Yarım Saat Sonra: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Dm und endet mit Dm. Seine Akkorde gehören sowohl zu F-Dur als auch zu Dm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

F-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = E (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Bb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

D-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Bb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = C (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = C# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei D-Moll, weil er mit Dm sowohl beginnt als auch endet, Dm 13-mal erklingt, F dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Dm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von F-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf F oder auf Dm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von F-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I F Tonika — das Zuhause F · A · C —
ii Gm Supertonika — bereitet die Dominante vor G · Bb · D 5×
iii Am Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie A · C · E —
V/vi A Zwischendominante V/vi — führt zu DmZwischendominante A · C# · E 2×
IV Bb Subdominante — führt von zu Hause weg Bb · D · F 8×
V C Dominante — stärkster Zug nach Hause C · E · G 8×
vi Dm Paralleles Moll — die melancholische Seite D · F · A 13×
vii° Edim Leittonakkord — Spannung E · G · Bb —
Aus Sicht von D-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Dm Tonika — das Zuhause D · F · A 13×
ii° Edim Supertonika — bereitet die Dominante vor E · G · Bb —
III F Paralleles Dur — die helle Seite F · A · C —
iv Gm Subdominante — führt von zu Hause weg G · Bb · D 5×
v Am Moll-Dominante — sanfter Zug A · C · E —
V A Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll A · C# · E 2×
VI Bb Submediante — warme Farbe Bb · D · F 8×
VII C Subtonika — Stufe zurück zur Tonika C · E · G 8×

Analyse

Das Tonartpaar ist F-Dur und seine Paralleltonart D-Moll (1 b). 5 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 36-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Dm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von F ist dasselbe A ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Dm.

Akkordfolgen

  1. C Dm FV → viTrugschluss DmVII → iäolischer Schluss ×8
  2. Bb C FIV → VIV → V DmVI → VIIVI → VII ×5
  3. Gm C Fii → Vii → V Dmiv → VII ×3
  4. A Dm FV/vi → vi DmV → iKadenz in harmonisch Moll ×2
  5. Gm A Fii → V/vi Dmiv → Viv → V ×2

Achte besonders auf den Wechsel C → Dm, 8-mal zu hören. Aus Sicht von Dm ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause); aus Sicht von F liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet F, landet aber auf Dm). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • F-Dur-Pentatonik und D-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (F – G – A – C – D): Beginne auf F für eine hellere Phrase, auf D für eine bluesigere.
  • Über Dm landest du auf D, F, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bb landest du auf Bb, D, F – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über C landest du auf C, E, G – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn A kommt, spiel statt des C der Tonleiter ein C#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit F-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + E-Griffe
    • Kapo 3 + D-Griffe
    • Kapo 5 + C-Griffe

    Mit D-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Dm-Griffe
    • Kapo 5 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 2 Halbtöne höher
    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit Dm als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Dm, Bb, C, Gm; lies sie als vi–IV–V–ii in F oder als i–VI–VII–iv in Dm. A ist die spannende Wendung: In F ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Dm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf C → Dm (V → vi in F, VII → i in Dm): äolischer Schluss — steigt einen Ganzton nach Hause. Er endet auf Dm und lässt der Dm-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Skapova – Yarım Saat Sonra: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Melih Gül
    Musik: Melih Gül
    Arrangement: Sezer Dinç

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