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Sezen Aksu – Aşk Akkorde

Tonart Bb Dur – G Moll Akkorde Eb7, D7, G, Ab, Cm, Bm, Gm, Abm … Leichte Tonart G (Kapo 3)

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G  D7  D7  G  Em  Bm  Cm  D7

Gm             D7
Bak, yağıyor yağmur
              Gm
Her damlada gözlerin
Eb          Bb
Bak, esiyor rüzgar
A7                D7
Rüzgar dediğim de sensin

Gm            D7
Bak, sımsıcak güneş
                Gm
Sevginle ısındı içim
Eb           Bb
Sen vazgeçemediğim
A7                D7
Yanımda bile hasretimsin

G       D7             G
​Güneş doğarken, çiçek açarken
Em         Bm     Cm          D7
Ve hayat geçerken, ben seninleyim
G        Bm         Am     Bm
Bir gün olur ayrılık kapımı çalarsa
Am      G          D7     G    Eb7
Senle yaşanan zaman yeter bana

Ab  Eb7  Eb7  Ab  Fm  Cm  Dbm  Eb7

Abm            Eb7
Bak, yağıyor yağmur
              Abm
Her damlada gözlerin
E           B
Bak, esiyor rüzgar
Bb7               Eb7
Rüzgar dediğim de sensin

Abm           Eb7
Bak, sımsıcak güneş
                Abm
Sevginle ısındı içim
E            B
Sen vazgeçemediğim
Bb7               Eb7
Yanımda bile hasretimsin

Ab      Eb7            Ab
​Güneş doğarken, çiçek açarken
Fm         Cm     Dbm         Eb7
Ve hayat geçerken, ben seninleyim
Ab       Cm         Bbm    Cm
Bir gün olur ayrılık kapımı çalarsa
Bbm     Ab         Eb7    Ab   E7
Senle yaşanan zaman yeter bana

Ende des Songs Noch einmal?

Sezen Aksu – Aşk Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Sezen Aksu – Aşk: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit G und endet mit E7. Seine Akkorde gehören sowohl zu Bb-Dur als auch zu Gm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

Bb-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = A (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Eb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

G-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Eb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = F (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = F# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Moll, weil der Dur-V-Akkord direkt auf Gm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Bb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Bb oder auf Gm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von Bb-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I Bb Tonika — das Zuhause Bb · D · F 2×
V7/IV Bb7 Zwischendominante V/IV — führt zu EbZwischendominante Bb · D · F · Ab 2×
i Bbm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Bb · Db · F 2×
bii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 4×
bII B Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord B · D# · F# 2×
ii Cm Supertonika — bereitet die Dominante vor C · Eb · G 6×
biii Dbm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Db · Fb · Ab 2×
iii Dm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie D · F · A —
V7/vi D7 Zwischendominante V/vi — führt zu GmZwischendominante D · F# · A · C 10×
IV Eb Subdominante — führt von zu Hause weg Eb · G · Bb 2×
IV7 Eb7 Chromatischer Farbakkordtonartfremd Eb · G · Bb · Db 11×
#iv Em Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G · B 2×
#IV E Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G# · B 2×
#IV7 E7 Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G# · B · D 1×
V F Dominante — stärkster Zug nach Hause F · A · C —
v Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 2×
vi Gm Paralleles Moll — die melancholische Seite G · Bb · D 4×
V/ii G Zwischendominante V/ii — führt zu CmZwischendominante G · B · D 7×
bVII Ab bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord Ab · C · Eb 7×
bvii Abm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Ab · Cb · Eb 4×
vii° Adim Leittonakkord — Spannung A · C · Eb —
V7/iii A7 Zwischendominante V/iii — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 2×
vii Am Chromatischer Farbakkordtonartfremd A · C · E 2×
Aus Sicht von G-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Gm Tonika — das Zuhause G · Bb · D 4×
V/iv G Zwischendominante V/iv — führt zu CmZwischendominante G · B · D 7×
bII Ab Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord Ab · C · Eb 7×
bii Abm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Ab · Cb · Eb 4×
ii° Adim Supertonika — bereitet die Dominante vor A · C · Eb —
V7/v A7 Zwischendominante V/v — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 2×
ii Am Chromatischer Farbakkordtonartfremd A · C · E 2×
III Bb Paralleles Dur — die helle Seite Bb · D · F 2×
V7/VI Bb7 Zwischendominante V/VI — führt zu EbZwischendominante Bb · D · F · Ab 2×
iii Bbm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Bb · Db · F 2×
#iii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 4×
#III B Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D# · F# 2×
iv Cm Subdominante — führt von zu Hause weg C · Eb · G 6×
#iv Dbm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Db · Fb · Ab 2×
v Dm Moll-Dominante — sanfter Zug D · F · A —
V7 D7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll D · F# · A · C 10×
VI Eb Submediante — warme Farbe Eb · G · Bb 2×
VI7 Eb7 Chromatischer Farbakkordtonartfremd Eb · G · Bb · Db 11×
#vi Em Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G · B 2×
#VI E Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G# · B 2×
#VI7 E7 Chromatischer Farbakkordtonartfremd E · G# · B · D 1×
VII F Subtonika — Stufe zurück zur Tonika F · A · C —
vii Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 2×

Analyse

Das Tonartpaar ist Bb-Dur und seine Paralleltonart G-Moll (2 b). 20 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 76-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Gm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Bb ist dasselbe D7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Gm. G, A7, Bb7 wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. Ab, B sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Eb7 Ab BbIV7 → bVIIAuflösung einer Zwischendominante GmVI7 → bII ×6
  2. D7 G BbV7/vi → V/iiAuflösung einer Zwischendominante GmV7 → V/iv ×5
  3. D7 Gm BbV7/vi → viAuflösung einer Zwischendominante GmV7 → iKadenz in harmonisch Moll ×4
  4. Eb7 Abm BbIV7 → bviiAuflösung einer Zwischendominante GmVI7 → bii ×4
  5. Eb Bb BbIV → IPlagalschluss GmVI → III ×2
  6. Cm D7 Bbii → V7/vi Gmiv → V7iv → V ×2

Achte besonders auf den Wechsel Eb7 → Ab, 6-mal zu hören. Aus Sicht von Gm ist er VI7 → bII; aus Sicht von Bb liest er sich als IV7 → bVII (Auflösung einer Zwischendominante: Eb7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Ab auf). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • Bb-Dur-Pentatonik und G-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (Bb – C – D – F – G): Beginne auf Bb für eine hellere Phrase, auf G für eine bluesigere.
  • Über Eb7 landest du auf Eb, G, Bb – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über D7 landest du auf D, F#, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über G landest du auf G, B, D – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn D7 kommt, spiel statt des F der Tonleiter ein F#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei Ab den Akkordtönen (Ab · C · Eb) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit Bb-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + A-Griffe
    • Kapo 3 + G-Griffe
    • Kapo 6 + E-Griffe

    Mit G-Moll-Griffen

    • Kapo 3 + Em-Griffe
    • Kapo 5 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 3 Halbtöne tiefer · mit Kapo 3 bleibt die Originaltonhöhe
    • 5 Halbtöne höher · mit Kapo 7 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit G als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Eb7, D7, G, Ab; lies sie als IV7–V7/vi–V/ii–bVII in Bb oder als VI7–V7–V/iv–bII in Gm. Eb7 ist die spannende Wendung: In Bb ist er ein chromatischer Akkord (IV7), in Gm dagegen die Dominante (VI7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Eb7 → Ab (IV7 → bVII in Bb, VI7 → bII in Gm): Auflösung einer Zwischendominante — Eb7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Ab auf. Der Schlussakkord ist E7; das Ohr kommt in Bb zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Sezen Aksu – Aşk: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Sezen Aksu
    Musik: Hurşid Yenigün
    Arrangement: Hurşid Yenigün

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