Aus Dur-Sicht
F-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = E (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Bb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart F Dur – D Moll Akkorde Dm, A, C, Gm, Bb Leichte Tonart C (Kapo 5)
Dm A
You could be the one in my dreams, you could be much more than you seem
Dm
Anything I wanted in life, do you understand what I mean
A
I can see that this could be faith, I can love you more than they hate
Dm
Doesn't matter who they will blame, we can beat them at their own game
Dm A Dm
I can see it in your eyes, it doesn't count as a surprise
A Dm
I see you dancing like a star, no matter how different we are
Dm C Gm Bb C
For all this time I've been loving you, don't even know your name
Dm C Gm Bb C Dm
For just one night, we could be the same, no matter what they say
Dm A
And I feel I'm turning the page, and I feel the world is a stage
Dm
I don't think that drama will stop, I don't think they'll give up the rage
A
But I know the world could be great, I can love you more than they hate
Dm
Doesn't matter who they will blame, we can beat them at their own game
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Dm und endet mit Dm. Seine Akkorde gehören sowohl zu F-Dur als auch zu Dm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei D-Moll, weil er mit Dm sowohl beginnt als auch endet, Dm 12-mal erklingt, F dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Dm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von F-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf F oder auf Dm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | F | Tonika — das Zuhause | F · A · C | — |
| ii | Gm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | G · Bb · D | 2× |
| iii | Am | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | A · C · E | — |
| V/vi | A | Zwischendominante V/vi — führt zu DmZwischendominante | A · C# · E | 6× |
| IV | Bb | Subdominante — führt von zu Hause weg | Bb · D · F | 2× |
| V | C | Dominante — stärkster Zug nach Hause | C · E · G | 4× |
| vi | Dm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | D · F · A | 12× |
| vii° | Edim | Leittonakkord — Spannung | E · G · Bb | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Dm | Tonika — das Zuhause | D · F · A | 12× |
| ii° | Edim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | E · G · Bb | — |
| III | F | Paralleles Dur — die helle Seite | F · A · C | — |
| iv | Gm | Subdominante — führt von zu Hause weg | G · Bb · D | 2× |
| v | Am | Moll-Dominante — sanfter Zug | A · C · E | — |
| V | A | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | A · C# · E | 6× |
| VI | Bb | Submediante — warme Farbe | Bb · D · F | 2× |
| VII | C | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | C · E · G | 4× |
Das Tonartpaar ist F-Dur und seine Paralleltonart D-Moll (1 b). 5 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 26-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Dm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von F ist dasselbe A ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Dm.
Achte besonders auf den Wechsel A → Dm, 6-mal zu hören. Aus Sicht von Dm ist er V → i (Kadenz in harmonisch Moll: die Dur-V löst sich dramatisch auf); aus Sicht von F liest er sich als V/vi → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Eröffnungsakkord Dm legt ein solides Fundament für alles, was folgt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Dm, A, C, Gm; lies sie als vi–V/vi–V–ii in F oder als i–V–VII–iv in Dm. A ist die spannende Wendung: In F ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Dm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf A → Dm (V/vi → vi in F, V → i in Dm): Kadenz in harmonisch Moll — die Dur-V löst sich dramatisch auf. Der Schlussakkord ist Dm; das Ohr kommt in Dm zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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